{"id":37035,"date":"2023-05-03T09:53:03","date_gmt":"2023-05-03T09:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/solytic.com\/blog\/solaros\/"},"modified":"2023-05-12T17:17:23","modified_gmt":"2023-05-12T17:17:23","slug":"solaros","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/solytic.com\/de\/blog\/solaros\/","title":{"rendered":"solarOS"},"content":{"rendered":"<div id=\"bsf_rt_marker\"><\/div><h1>Die Energiewende gelingt nur mit einem digitalen Mittelstand<\/h1>\n<p>Berlin: Solytic und <a href=\"https:\/\/getkwest.com\/de\/product\/\">Kwest<\/a> starten die Initiative \u201esolarOS\u201c im deutschen Solarmarkt, um Installationsbetriebe zu st\u00e4rken und bei der Digitalisierung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h2>Die Solarbranche im Wandel<\/h2>\n<p>Mit viel Wagniskapital werden Power-H\u00e4user, wie 1Komma5\u00b0, Zolar, und Enpal aufgebaut, die schon heute einen signifikanten Anteil am Gesamtmarkt einnehmen. Als \u201edigitale Handwerksbetriebe\u201c skalieren diese Unternehmen ihren Betrieb besonders durch eigene Softwarel\u00f6sungen, welche durch gro\u00dfe IT-Teams f\u00fcr individuelle Anforderungen entwickelt werden. Das Resultat ist ein kontinuierlich steigender Wettbewerbsdruck auf traditionelle, \u201eanaloge\u201c Handwerksbetriebe. Ihnen fehlen das Geld und das Personal f\u00fcr den direkten Wettbewerb mit der digitalen Konkurrenz auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<p>Verkaufen traditionelle Handwerksbetriebe ihr Unternehmen an ein Power-Haus, werden direkt nach der \u00dcbernahme die traditionellen Prozesse mittels Digitalisierung und Automatisierung umgebaut und optimiert. Handwerksbetriebe, die sich einem Power-Haus als Sub-Auftragnehmer anschlie\u00dfen, integrieren sich meist in die Prozesse des Power-Hauses. Als fester Bestandteil dieser Gesch\u00e4ftsmodelle, profitiert die Dachgesellschaft des Power-Hauses durch einheitliche Prozesse und beschleunigtes Wachstum. Die Traditionsunternehmen geben daf\u00fcr ihre Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstst\u00e4ndigkeit auf.<\/p>\n<p>Mittelst\u00e4ndische Betriebe stehen damit vor der Entscheidung, ob sie ihr Unternehmen verkaufen, sich als Subunternehmer einordnen oder selbstst\u00e4ndig bleiben und ihr Unternehmen mit modernen Softwarel\u00f6sungen weiterentwickeln.<\/p>\n<h2>Die Zukunft: Ein durchgehend digitaler Mittelstand<\/h2>\n<p>Solar-Installationsbetriebe (auch \u201eSolarteure\u201c), die sich gegen einen Verkauf entscheiden, um unabh\u00e4ngig, flexibel und ihren Kunden treu zu bleiben, finden zunehmend praktische M\u00f6glichkeiten, um im Wettbewerbsdruck der digitalisierten Konkurrenz zu bestehen.<\/p>\n<p>\u201eIhr Fachwissen und Kundennetzwerk, die oftmals \u00fcber Generationen gewachsen sind, werden durch neue, digitale L\u00f6sungen wertsch\u00f6pfend erg\u00e4nzt,\u201c beschreibt Johannes Burgard, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Solytic. \u201eSo k\u00f6nnen sich traditionelle Handwerksbetriebe schrittweise modernisieren und zukunftsorientiert aufstellen. Zus\u00e4tzlich f\u00f6rdern Softwarel\u00f6sungen ein besseres Kundenerlebnis,\u201c erg\u00e4nzt Robin Dechant, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Kwest.<\/p>\n<p>Diese L\u00f6sungen adressieren unmittelbar die steigenden Personalkosten und erlauben es den Solarteuren, dem zunehmenden Fachkr\u00e4ftemangel von innen heraus zu begegnen. Zum einen erm\u00f6glicht die zielgerichtete Nutzung von Software eine erhebliche Effizienzsteigerung (nach internen Recherchen von Solytic und Kwest sind 30-60% realistisch) und zum anderen machen moderne Arbeitsabl\u00e4ufe den Beruf des Solarteurhandwerks f\u00fcr den Nachwuchs attraktiver, was dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenwirkt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erlauben es digitale L\u00f6sungen die wertvollste Ressource des Handwerks noch besser zu nutzen. Die unmittelbare Kundenbeziehung profitiert wie kaum ein anderer Erfolgsfaktor von ma\u00dfgeschneiderten L\u00f6sungen, individueller Betreuung, und effizienten Kommunikations- und Serviceprozessen.<\/p>\n<p>Der Solarmarkt ist sehr speziell und hat spezifische Anspr\u00fcche f\u00fcr alle Facetten des Gesch\u00e4fts. Darum ist es nachvollziehbar, dass die gro\u00dfen, durch Wagniskapital finanzierten Power-H\u00e4user ihre individuellen Softwarel\u00f6sungen selbst bauen. Dem mittelst\u00e4ndischen Handwerksbetrieb stehen jedoch keine Finanzmittel in Millionenh\u00f6he zur Verf\u00fcgung, um ein eigenes Betriebssystem f\u00fcr ihr eigenes Solargesch\u00e4ft aufzubauen. Darum arbeiten viele Betriebe heute ohne ein \u201eSolar Operating System\u201c, daf\u00fcr aber mit den traditionellen Prozessen, Methoden und oftmals auch noch mit Stift und Papier.<\/p>\n<h2>SolarOS \u2013 Ihr individuelles Betriebssystem f\u00fcr profitables Wachstum<\/h2>\n<p>Die gute Nachricht ist, es gibt bereits eine Reihe an Software-L\u00f6sungen, die speziell f\u00fcr den Solarmarkt entwickelt wurden. So kann jeder Solarteur, ohne millionenschwere Investitionen die eigene Erfahrung nutzen und gleichzeitig schneller und g\u00fcnstiger Kunden bedienen, wachsende Portfolios aufbauen und profitabler arbeiten.<\/p>\n<p>Kwest und Solytic machen hierzu den Anfang. Solarteure k\u00f6nnen mit der Installations- und Automatisierungssoftware von Kwest PV-Anlagen effizient und schnell installieren. Im Anschluss wird das wachsende Portfolio an PV-Anlagen \u00fcber das herstellerunabh\u00e4ngige Monitoring Portal von Solytic \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>\u201eDer Solarteur optimiert mit Kwest seine Arbeitsabl\u00e4ufe rund um den Anlagenbau, verbessert die Kommunikation mit Partnern und reduziert unn\u00f6tige Wege, Zeitverluste und Kosten,\u201c beschreibt Dechant. Nach der Installation nutzen Solarteure das Solytic Portal f\u00fcr die Fern\u00fcberwachung der PV-Systeme. \u201eDie Solarteure bleiben auf diese Weise mit den Endkunden in direktem Kontakt und bauen ihr Gesch\u00e4ft \u00fcber die Kundenbetreuung weiter aus,\u201c sagt Burgard. So werden aus Solarteuren schnell sogenannte \u201eFull-Service-Provider\u201c: Vertrieb, Bau und Betrieb von PV-Anlagen, sowie angrenzender Technologien, wie z.B. Speicher, Lades\u00e4ulen und W\u00e4rmepumpen. Vom Solarteur erhalten die Endkunden einen Portalzugang zu ihren eigenen Anlagen, mit den f\u00fcr sie relevanten Informationen. Wird eine Wartung f\u00e4llig oder f\u00e4llt mal ein Wechselrichter aus, kann der Solarteur mit den beiden L\u00f6sungen von Solytic und Kwest sowohl den Service bestens planen (Arbeitsvorbereitung mit Solytic), wie auch den Einsatz effizient durchf\u00fchren und Ergebnisse transparent nachhalten (Prozessmanagement mit Kwest).<\/p>\n<p>Die beiden Unternehmen planen Ihre Zusammenarbeit in Zukunft auszubauen, um so die Nutzung f\u00fcr Kunden zu verbessern. Kwest und Solytic sprechen auch bereits mit weiteren Softwareunternehmen, um das \u201eSolarOS\u201c als Kooperationsprojekt zwischen digitalen Unternehmen sukzessiv auszubauen und die Energiewende durch die Digitalisierung zu beschleunigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00dcber Solytic<\/h2>\n<p>Solytic ist ein Cleantech Software-Unternehmen aus Berlin, das 2017 mit der Vision gegr\u00fcndet wurde, den Einsatz von Solarenergie f\u00fcr alle einfacher zu machen und so zu einer nachhaltigen Energiewende beizutragen. Das Kernprodukt von Solytic ist eine hersteller- und hardwareunabh\u00e4ngige \u00dcberwachungssoftware f\u00fcr dezentrale PV-Anlagen. Die technologieoffene Cloudl\u00f6sung wird seit mehreren Jahren auch als White Label an Gro\u00dfkunden vertrieben. In mehr als 60 L\u00e4ndern wurden bereits rund 210.000 Photovoltaik Anlagen und \u00fcber 80.000 Batterien an die Solytic Energie-IoT-Plattform angeschlossen. Mehrere OEMs haben sich dazu entschlossen mit Solytic als Systemanbieter zusammenzuarbeiten. Mit steigenden Kundenanforderungen erweiterte Solytic sein L\u00f6sungsportfolio bereits um Ladeinfrastruktur und plant auch mit W\u00e4rmepumpen in naher Zukunft.<\/p>\n<h2>\u00dcber Kwest<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/getkwest.com\/de\/product\/\">Kwest<\/a> ist eine Software-Plattform zur Automatisierung von Installations- und Serviceprozessen f\u00fcr Erneuerbare Energiesysteme. Die Software des Berliner Unternehmens hilft Erneuerbare Energiesysteme in einem Bruchteil der Zeit zu installieren. Projekte werden effizient ausgesteuert und Endkunden sind zu jedem Zeitpunkt \u00fcber den Fortschritt informiert. Aus der einheitlichen Datenbasis aus Projekt- und Kundendaten k\u00f6nnen Empfehlungen f\u00fcr Prozessautomatisierungen abgeleitet und schnell etabliert werden. F\u00fchrende Installationsbetriebe wie Installion setzen bereits heute auf Kwest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>PV Magazine: <a href=\"https:\/\/www.pv-magazine.de\/2023\/05\/04\/initiative-solaros-von-solytic-und-kwest-unterstuetzt-digitalisierung-im-handwerk\">https:\/\/www.pv-magazine.de\/2023\/05\/04\/initiative-solaros-von-solytic-und-kwest-unterstuetzt-digitalisierung-im-handwerk<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Energiewende gelingt nur mit einem digitalen Mittelstand Berlin: Solytic und Kwest starten die Initiative \u201esolarOS\u201c im deutschen Solarmarkt, um Installationsbetriebe zu st\u00e4rken und bei der Digitalisierung zu unterst\u00fctzen. Die Solarbranche im Wandel Mit viel Wagniskapital werden Power-H\u00e4user, wie 1Komma5\u00b0, Zolar, und Enpal aufgebaut, die schon heute einen signifikanten Anteil am Gesamtmarkt einnehmen. 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